Langlebige Daten können heute erfasst werden
Sensible Rechts-, Finanz-, Gesundheits- und IP-Daten können heute gesammelt und künftig gezielt entschlüsselt werden.
Post-Quantum-Kryptografie (PQC) ist eine Reihe neuer Standards für herkömmliche Computer, die Angriffen künftiger Quantencomputer widerstehen sollen. Der Übergang beginnt mit einem klaren Überblick über die heutige Kryptografie, die zugehörigen Verantwortlichkeiten und die wichtigsten Migrationsentscheidungen.
Scope
ein freigegebenes Produkt
2
repräsentative Repositories
3
freigegebene TLS-Endpunkte
1
Zertifikatsexport
Illustrative Inventarsicht — kein Live-Kundenscan
EU-Roadmap: Planung und Piloten beginnen
Ziel für Hochrisiko-Anwendungen
Ziel für Anwendungen mit mittlerem Risiko
Koordinierte Roadmap für EU-Mitgliedstaaten; Unternehmenspflichten hängen von Sektor und anwendbarer Regulierung ab.
Das Geschäftsrisiko
PQC-Migration betrifft Identitäten, Zertifikate, Anbieter, Archive, Produkte und Beschaffung. Ohne aktuelles Inventar sieht die Führung weder Kosten noch Verantwortlichkeiten oder die richtige Reihenfolge.
Warum jetzt handeln
Das Risiko beginnt nicht erst, wenn ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer existiert. Heute erfasste Daten können noch viele Jahre sensibel bleiben, während die Migration komplexer Produkte und Lieferketten Jahre dauert.
Sensible Rechts-, Finanz-, Gesundheits- und IP-Daten können heute gesammelt und künftig gezielt entschlüsselt werden.
Kritische Systeme, Geräte, Vertrauensketten und Anbieterabhängigkeiten lassen sich nicht in einem Wartungsfenster ersetzen.
Kryptografie steckt in Zertifikaten, Code, Cloud, Hardware und bei Dritten — oft ohne klare Verantwortliche.
Belege statt Hype
Fristen werden konkret, Standards sind veröffentlicht und Plattformanbieter betreiben mehrjährige Programme.
DORA · EU 2024/1774
DORA selbst nennt Post-Quantum-Kryptografie nicht. Die ergänzende Delegierte Verordnung (EU) 2024/1774 verlangt jedoch eine Policy für Verschlüsselung und kryptografische Kontrollen, Vorkehrungen zur Aktualisierung kryptografischer Technologien entsprechend der Kryptoanalyse sowie ein aktuelles Register von Zertifikaten und zertifikatspeichernden Geräten für kritische oder wichtige Funktionen.
Artikel 6 und 7. Dies ist keine PQC-Zertifizierung; ein unbekanntes oder veraltetes Krypto-Inventar ist damit aber schon heute ein Governance-Problem.
Von Unsicherheit zur Entscheidung
PQC Radar macht aus verstreuten Krypto-Signalen eine priorisierte Sicht auf das Geschäftsrisiko, nach der Sicherheit, Risikomanagement, Architektur und Einkauf handeln können.
Eine belastbare Ausgangskarte von Algorithmen, Zertifikaten, Protokollen, Bibliotheken und kritischen Abhängigkeiten.
Wissen, was existiert, wo es liegt und wem es gehört.
Exposition nach Datenlebensdauer, Kritikalität, externer Reichweite und Migrationsaufwand geordnet.
Zuerst die Maßnahmen finanzieren, die das größte Risiko reduzieren.
Klare Entscheidungen, Verantwortliche, Anbieterfragen, kurzfristige Maßnahmen und Validierungsschritte für das nächste Quartal.
Vom Problembewusstsein zur gesteuerten Umsetzung.
Datengrenze
Ein typischer Umfang umfasst zwei repräsentative Repositories, freigegebene TLS-Endpunkte, einen Zertifikatsexport und einen Signier- oder Update-Workflow. Die Analyse läuft lokal; Quellcode wird nicht hochgeladen. Sensible Werte in den Nachweisen werden ausgeblendet und die Befunde mit den Produktverantwortlichen validiert.
PQC Readiness Sprint
In zwei Wochen schaffen wir die nötige Evidenzbasis, stimmen die beteiligten Teams ab und liefern einen Plan für die Führung — ohne einen vollständigen Krypto-Audit vorzutäuschen.
Typischer Festpreis-Pilot: €6.000–€12.000 zzgl. USt.; Bestätigung nach der Umfangsklärung.
Persönliche Verantwortung

Betreiber · Produkt- und technische Leitung
PQC Radar wird von Viktor Vítovec betrieben, einem tschechischen Software- und Digitalproduktentwickler. Er verantwortet Umfang, Durchführung und Kundenkommunikation persönlich; Befunde werden konservativ dargestellt und klar von Punkten getrennt, die noch manuell validiert werden müssen.
Vor jedem Zugriff
Ein praktischer nächster Schritt statt automatisierter Verkaufssequenzen.
Freigegebene Inputs, Datengrenze und Festumfang; NDA oder DPA bei Bedarf.
Lokale Analyse, redigierte Nachweise und Management-Readout mit klaren Grenzen.
Beginnen Sie mit der risikoreichsten Frage
Sagen Sie uns, was das Gespräch auslöst — Regulierung, Kundendruck, langlebige Daten oder ein unbekanntes Inventar. Wir antworten mit einem praktischen nächsten Schritt.